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Bodengrund

Der Bodengrund im Aquarium, ein immer wieder beliebtes Thema für angeregte Diskussionen! "Wofür brauche ich das", "Kies oder Sand", "Feinkörnig oder grobkörnig", Hell, Dunkel oder gar farbig", "Wie viel benötige ich", "Brauche ich das wirklich für mein Aquarium", "Ist eine Bodenheizung notwendig oder reicht auch ein Bodenfluter"? ... so und noch ganz anders lauten die Fragen, die immer wieder aufs Neue gestellt werden und fleißig ausdiskutiert werden.

Nachfolgend lesen Sie, warum der Bodengrund im Aquarium nicht nur zum Festhalten der Pflanzenwurzeln oder gar nur zur Dekorations- zwecken dient, sondern warum gerade diesem Teil eine enorm wichtige Rolle im funktionierenden System Aquarium zukommt!

Sand oder Kies?

Fast schon zur Glaubensfrage verkommt in der Aquaristik die Wahl des richtigen Bodensubstrates. Die Einen schwören auf Kies, die Anderen auf Sand und dann gibt es da noch die Gruppe derjenigen, denen das egal ist, Hauptsache es ist möglich billig, denn der Bodengrund dient ja eh nur der Dekoration... . 

Nun, wer so denkt hat schon den ersten Schritt zum Scheitern seines neuen Hobbys genommen! Ein guter Bodengrund stellt nämlich die Basis für ein optimales Gelingen des gesamten Systems "Aquarium" dar!! Werden hier schon die ersten Nachlässigkeiten oder gar Fehler begangen, darf sich der Aquarianer nicht wundern, warum sein Aquarium nicht so funktioniert und im Endeffekt nicht so aussieht, wie die Schauaquarien im Zoofachgeschäft! Doch zuerst einmal ist guter Rat teuer bei der Auswahl an Sanden und Kiesen, die es mittlerweile zu kaufen gibt. 

Da gibt es unterschiedlich farbige Sande und die Farbnuancen reichen dabei von einem wirklich hellen weiß über beige ins graue und braune. Beim Sand gilt es zu beachten, dass selbiger nicht zu fein von der Körnung gewählt wird. Jeder von uns, der schon einmal am Strand im Meer stand wird bemerkt haben, wie man unweigerlich durch die immer wieder an plätschernden Wellen langsam aber sicher mit den Füssen im Sand versinkt. Wer erst einmal bis über die Knöchel im Sand feststeckt und wieder versucht mit den Füßen heraus zu gelangen, wird bemerken, welch Kraftanstrengung dazu nötig ist. Auf unser Aquarium übertragen bedeutet das, dass ein zu feinkörniger Sand, bzw. ein Sand mit einem zu hohen Staubanteil, durchaus Pflanzenwurzeln und Pflanzenstengeln zerdrücken kann, so dass selbige absterben. 

Wir folgern daraus, einen nicht zu feinen Sand zu nehmen! Optimal ist eine Körnungsgröße von 1mm, was ungefähr der Körnungsgröße von Zucker oder Salz entspricht! Die Färbung des Sandes sollte dabei so dunkel wie möglich gewählt werden! Heller Sand (und erst recht Kies!) führt zu undifferenzierten Lichtreflektionen, d.h. das Licht, welches vom Lichtkörper auf den Bodengrund des Aquariums fällt, reflektiert sich in der Helligkeit des Bodengrundes in alle mögliche Richtungen und wirkt somit einem Algenwachstum entgegen! Dunkler Bodengrund dagegen schluckt das Licht und außerdem fühlen sich die Fische bei einem dunklen Bodengrund einfach wohler, als bei einem hellen Bodengrund! 

Dazu kommt, dass die Farben der Fische (und auch der Pflanzen) wesentlich besser zur Geltung kommen! Nun mag manch einer einwerfen die Sandbänke im Amazonasgebiet in Südamerika seien auch von einer hellen, ja fast weißen Farbe, aber hier ist das Wasser durch sich zersetzendes organisches Material (Laub, Holz) sehr dunkel, ja fast wie Kaffee gefärbt. Ein Umstand, den wir in unserem Aquarium nicht unbedingt nachahmen wollen. 

Zu guter Letzt möchten wir noch mit einem Vorurteil aufräumen, welches sich leider hartnäckig in der Aquaristik hält: "Sand fault"! - Das ist schlicht und einfach falsch und wer Ihnen so etwas erzählen möchte, sollte sich besser selber noch einmal grundlegend informieren! Im Sand können auf Grund der sehr kleinen Zwischenräume kaum oder nur schlecht organische Materialien gelangen, aber nur organisches Material kann sich im Aquarium zersetzen, also z.B. Pflanzensamt ihren Wurzeln, Hölzer, übermäßige Futtergaben und ein verendeter Fisch. Sand aber ist mineralischen Ursprungs und kein Mineral der Welt fault! Und wenn dies doch so wäre, dann würde Kies erst recht faulen! Tut er aber nicht...! 

Womit wir beim Thema Kies wären! Beim Kies unterscheiden wir in naturfarbene Kiese, die es in unterschiedlichen Körnungen gibt und in sogenannte Farbkiese (die es heute in fast jeder erdenklichen Farbe gibt), die aber meistens nur in einer Körnungsgröße angeboten werden. Dem Fisch an sich ist es ziemlich gleichgültig, ob er nun auf braunem, blauen oder naturfarbenen Kies schwimmt, nur eins möchte er nicht: zu hellen Bodengrund! Eigentlich auch verständlich, denn auch wir fühlen uns nicht gerade wohl, wenn uns das Tageslicht zu hell ist und die Sonne uns direkt ins Gesicht scheint. Der Fisch aber hat keine Möglichkeit, sich eine Sonnenbrille aufzusetzen, bitte bedenken Sie das (übrigens auch beim Einsetzen neuerworbener Zierfische: Licht aus im Aquarium, sobald sie den Beutel mit den Zierfischen auf die Wasseroberfläche legen!)! 

Neben der Färbung spielt auch die Körnung eine nicht unerhebliche Rolle! Bitte verwenden sie nur feinkörnigen Kies mit einer Körnungsgröße von 1 - maximal 3 mm. Alle Kiese, die über eine gröbere Körnung verfügen, erhöhen die Gefahr von fauligen Stellen im Bodengrund, denn in den Poren, die sich bilden, wenn sich die Kiesel aneinanderreihen, sinken mit der Zeit Abfallprodukte des Aquariums, wie Futterreste, Fischkot etc. und irgendwann fängt diese "Gammelei" eben an sich zu zersetzen...! Muss nicht sein, passiert aber leider immer wieder aufs Neue. Eine Unsitte, die leider auch immer wieder vorkommt ist die, Kiese unterschiedlicher Körnungsgrößen zu mischen! Hier ist es nur eine Frage der Zeit bis es zu Zersetzungsprozessen im Bodengrund kommt, da die Poren, die jeder Bodengrund durch seine Struktur aufweist, sich nun mit Feinstmaterial zusetzen und so den Wasseraustausch behindern, bzw. sogar gänzlich verhindern  und es zu den vorgenannten Zersetzungs- prozessen im Bodengrund kommt. Fazit: Ob Sie Sand oder Kies wählen, bleibt Ihrem persönlichen Geschmack überlassen! Allerdings sollte der Bodengrund eine dunkle Farbe haben und immer nur über eine Körnungsgröße verfügen! Sand sollte eine Körnung von 1 mm aufweisen.

Der Bodengrund als Filter?

Immer wieder hört man in der Aquaristik auch davon, dass der Bodengrund als Filter wirkt. Dies ist leider nicht ganz richtig! Sicher gibt es im Bodengrund eine ganz spezielle Mikrobiologie, doch spielt diese Bakterienwelt keine Rolle zu der Bakterienwelt, die sich in einem Filter ansiedelt!

Hauptunterschied dabei ist das Fehlen von Wasserströmung (Advektion) im Bodengrund. Genau diese Wasserströmung ist es, die in einem Filter nun einmal vorherrscht! Durch die Ansaugleistung des Filters gelangt immer neues Wasser (verbunden mit Schmutz- und Schadstoffen) in den Selbigen. Die Bakterien, die sich in einem Filter ansiedeln und die Schmutz- und Schadstoffe um- und abbauen, siedeln sich genau dort gerne an, weil sie dort hervorragende Aufwuchsmöglichkeiten (sprich Filtermaterial) und den Sauerstoff vorfinden, den sie zum Leben brauchen.

Beides finden sie im Bodengrund nicht ausreichend vor. Sowohl die Wasserströmung, als auch die Diffusionskräfte sind nicht ausreichend groß genug, um das Wasser aktiv durch die Bodenschichten zu leiten und damit die Bakterien ausreichend mit Sauerstoff zu versorgen. Mikrobiologische Vorgänge finden also durchaus statt, aber die Filterwirkung tendiert zu Null!

Wärme im Bodengrund

Für einen guten Bodengrund und damit verbunden ein gutes Pflanzenwachstum ist es unabdingbar, eine Wärmequelle im Bodengrund zu verlegen! Dies wurde aus der Natur abgeschaut, denn auch in der Natur gibt es Wärmequellen im Boden (Erdwärme). Nun ist es ein physikalisches Gesetz, dass Warmes nach oben steigt und Kaltes nach unten (gleich ob Gas oder Flüssigkeit) und genau dieses Prinzip imitieren wir im Aquarium, um für eine gute Wasserzirkulation im Bodengrund zu sorgen! 

Bei den Bodenwärmesystemen unterscheiden wir nach einem Bodenfluter und einem Bodenheizer. Der Unterschied liegt darin, dass der Aquarianer mit einem Bodenheizer in der Lage ist, das gesamte Wasser ausreichend zu beheizen, während ein Bodenfluter nur im Bodengrund für eine etwas erhöhte Temperatur sorgt! Dafür läuft der Bodenfluter allerdings mit einer sehr geringen Watt-Leistung im Dauerbetrieb (!), während die Bodenheizung nur beim Unterschreiten einer einmal festgelegten "Soll-Temperatur" beginnt das Wasser zu erwärmen und wieder auf den festgelegten "Soll-Wert" hoch zu temperieren. Heutzutage gibt es intelligente Geräte, die sich schon im Vorfeld merken, wie lange es dauert, bis die Temperatur unter den "Soll-Wert" abfällt und die dann schon vorher entgegen regeln, so dass es nicht zu einem größeren Temperaturabfall als die schon a.a.O. erwähnten /- 0,1° C gibt. 

Ein Bodenfluter besteht aus einem Heizkabel mit geringer Leistungsaufnahme und einem Transformator, ein Bodenheizsystem aus einem Heizkabel mit deutlich höherer Leistungsaufnahme, einem Sicherheitstransformator, sowie einem entweder digitalen oder sogar Mikroprozessor gesteuertem Regelgerät! Die Preisunterschiede für die beiden Systeme sind enorm! Einfache Bodenflutersysteme gibt es schon ab € 50.-, während für die Bodenheizungssysteme gut das sechsfache kalkuliert werden muss! 

Auf den Bodengrund wird also ein Heizkabel verlegt, welches mit speziellen Saugnäpfen (Kabelanker) auf dem feuchten Glas befestigt wird (auf feuchtem Glas deshalb, weil so die Kabelanker sich besser positionieren lassen ohne jedesmal abzufallen. Man kann also so das Heizkabel in jeder gewünschten Länge und Biegung verlegen). Dabei ist zu beachten, dass das Heizkabel nicht übereinander verlegt wird! 

Das Heizkabel wird nun am sogenannten Kaltleiter (nur stromführendes, aber nicht wärmeerzeugendes Kabel) aus dem Aquarium geführt und an einen Transformator angeschlossen, der die Spannung von gefährlichen 220 Volt auf ungefährliche 12 Volt herunterfährt! Das gesamte System besitzt so die größtmögliche Sicherheit und ist damit selbst im Falle eines Schadens, welchen wir allerdings noch nie erleben mußten, nahezu ungefährlich (ganz im Gegensatz zu den gebräuchlichen 220 Volt Heizstäben!). 

Wer möchte, kann nun noch ein Temperatur-Regelgerät anschließen, welches die gewünschte Wassertemperatur auf /- 0,1°C genau einstellt. Beide Systeme erfüllen ihren Zweck ganz hervorragend und ob die beachtlichen Mehrkosten eines Bodenheizungssystems wirklich notwendig sind, möge bitte jeder für sich selbst beurteilen!

Worin aber liegt nun der große Unterschied eines Wärmesystems im Boden im Vergleich zu den Heizstäben? Ein Heizstab erwärmt erstmal das ihn  umgebende Wasser und das auch ziemlich schnell, leider allerdings nur, wenn die Strömung im Aquarium gleichmäßig groß ist! 

Die Wärme des Heizstabes wandert ja nicht einfach so von der linken, hinteren Ecke des Aquariums nach rechts vorne; nein, sie wird mit der Wasserströmung des Filters dorthin bewegt. So ist ein Heizstab in der Lage auf große Temperaturunterschiede (z.B. Teilwasserwechsel aus Versehen mit kaltem Wasser durchgeführt) relativ schnell zu reagieren, welches kein Bodenheizsystem bewerkstelligen kann! Ein Bodenfluter, bzw. eine Bodenheizung brauchen zum Temperaturausgleich wesentlich länger und sind damit vergleichbar mit den heutigen Fußbodenheizungen in Wohnräumen. Selbige arbeiten ja auch "etwas" träge ... . 

Ist die Strömung im Aquarium zu gering, werden nicht alle Bereiche des Aquariums gleichmäßig erwärmt und es kommt zur Ausbildung von kalten Zonen. Besonders im Bodengrund lässt sich dies immer wieder gerne feststellen. Spätestens nach einer gewissen Einlaufphase, in der sich der Bodengrund gesetzt hat und die Poren des Bodengrundes sich mit Schmutz- und Schadstoffen zugesetzt haben, kommt es zu keiner signifikanten Wasserumschichtung im Bodengrund mehr. 

Das dort befindliche Wasser steht also nahezu und nimmt mit der Zeit, weil keine neue Wärme zugeführt wird, die Umgebungstemperatur des Raumes an, in welchem das Aquarium steht. Steht ihr Aquarium also im Wohnzimmer bei 21°C und im freien Wasser messen Sie 25°C, so bedeutet dies eine Differenz von 4°C und die Pflanzen stehen mit ihren Wurzeln im Kalten. Das dies für unsere Wasserpflanzen nicht Wachstumsfördernd ist, dürfte jedem einleuchten! ... 

Ein Bodenfluter, bzw. eine Bodenheizung wirkt diesem alleine schon durch die Tatsache entgegen, dass der ganze Bodengrund als Wärmequelle genutzt wird und die Pflanzen somit niemals mehr an "kalten Füßen" leiden können.

Allerdings sollte die Wärmeleistung im Bodengrund niemals mehr als 2°C im Vergleich zu der Wassertemperatur betragen, denn Pflanzenwurzeln wollen auch nicht unbedingt geschmort werden...! 

Durch das eben schon erwähnte Wasserumschichten (warmes Wasser geht nach oben, kaltes nach unten) wird nicht nur für eine warmes, angenehmes Bodenklima gesorgt; nein, auch der Bodengrund und die darin befindlichen Bakterien und Mikroorganismen werden immer wieder mit frischem Sauerstoff versorgt und so werden Fäulniszonen im Bodengrund vermieden! 

Gleichzeitig werden mit dem aufstrebenden warmen Wasser, Pflanzennährstoffe aus dem bei der Neueinrichtung hinzu gegebenden Bodengrunddünger aktiv an die Pflanzenwurzeln gespült. Die Bodenheizung funktioniert also wie eine kleine Nährstoffpumpe.

Bodengrund-Dünger

Die Wurzeln einer jeden Pflanze, gleich ob im Aquarium oder auf Land wachsend, dienen nicht nur dem sicheren Stand der Pflanze! Über das Wurzelwerk werden auch ganz bestimmte Nährstoffe aufgenommen, die die Pflanze über ihre Blätter nicht aufzunehmen vermag oder aber deren Verfügbarkeit im freien Wasser nicht gegeben ist! Aus diesem Grund empfehlen wir dem Bodengrund bei der Neueinrichtung einen Bodengrunddünger beizumischen. Dies kann man entweder in einem Eimer oder einer größeren Schüssel machen oder aber man streut auf das soeben auf dem Glas verlegte Bodenfluterkabel eine dünne Schicht Bodengrund. Auf diese Schicht verstreut man gleichmäßig den Bodengrunddünger. Dann deckt man den Bodengrunddünger mit einer dicken Schicht Kies oder Sand ab. Lassen Sie die Kies-Deckschicht von vorne nach hinten leicht ansteigen, das ergibt eine größere Tiefenwirkung des Aquariums. Wir empfehlen einen tropischen Lateritdünger, meistens in Form eines streufähigen Granulates, der ganz einfach an seiner Färbung zu erkennen ist: er ist nämlich auf Grund seines Eisengehaltes rot bis rostrot! Als Konzentrat reichen auch relativ kleine Packungen, um auch große Aquarien ausreichend mit Düngestoffen zu versorgen. Es müssen also nicht immer große Eimer oder große Beutel sein, deren Inhalt größtenteils aus Sand/Torfgemischen besteht, mal ganz abgesehen davon, dass organisches Material im Bodengrund nun wirklich nichts zu suchen hat! 

Ferner empfehlen wir Tabletten zur Wurzelaktivierung den Pflanzen bei der Neueinrichtung hinzuzugeben. Dies erleichtert das Anwachsen der Pflanzen erheblich! Der Einsatz eines Bodendüngers reicht einmal jährlich. Nach diesem Jahr oder aber wenn sich Anzeichen für einen Verbrauch des Düngers ergeben, sollten Sie den Bodengrund mittels Düngekugeln, Düngetabletten oder Düngestäbchen gezielt nachdüngen! Hierzu reicht es aus den Dünger gezielt in den Bodengrund und damit in das Wurzelwerk der Pflanzen hineinzudrücken!

Zusammenfassung

Als Faustregel empfiehlt es sich, 15% bis 20% vom Wasserinhalt des gesamten Aquariums für den Kies zu verwenden! Ein Aquarium mit den Maßen 100 x 40 x 40 cm, entspricht ca. 160 Liter, benötigt also bis maximal 32 kg Kies! 

Der Bodengrund sollte von der Färbung her möglichst dunkel gehalten werden. Fische fühlen sich sichtbar wohler, die Farben von Zierfischen und Wasserpflanzen kommen viel stimmungsvoller zur Geltung und man verhindert durch die dunklere Farbe das Risiko von vermehrtem Algenwachstum beträchtlich! Je heller der Bodengrund ist, umso mehr reflektiert sich das Licht durch die Beleuchtung im Kies in verschiedene Richtungen zurück, worüber sich wiederum, die latent im Wasser vorhandenen Algensporen freuen! 

Die Körnung des Bodengrundes sollte zwischen 1 mm und maximal 3 mm liegen. Zu grob darf der Bodengrund auch nicht sein, da die Kiesel ansonsten sich mit Ihren groben Kanten in die Pflanzenstiele drücken würden und somit die einzelnen Stiele schlimmstenfalls abfallen könnten! 

Wir empfehlen Ihnen zuerst das Bodenfluter/Bodenheizkabel zu verlegen, dann den Kies soweit aufzuschütten, bis das Heizkabel bedeckt ist. Auf  diese Schicht Kies streuen Sie den Bodengrunddünger gleichmäßig flächig aus! Dann wird die Deckschicht des Kieses eingebracht. Dabei gehen Sie so vor, dass der Bodengrund von vorne nach hinten ansteigt, denn so erzeugen Sie eine größere optische Tiefe! 

Zuletzt lassen Sie bitte vorsichtig das Wasser ein, so dass der Bodengrund nicht aufgewirbelt wird! Dazu lassen Sie das Wasser am besten zuerst in eine flache Schüssel laufen, welche im Aquarium steht. Von dort aus kann das Wasser dann in das Aquarium überlaufen, ohne dass der Bodengrund aufgewirbelt wird und damit auch der Bodengrunddünger im Wasser verteilt wird. 

VORSICHT: 

SAND-, TORF- UND LEHMGEMISCHE HABEN IM AQUARIUM NICHTS ZU SUCHEN, DENN SIE FÖRDERN NUR FÄULNISPROZESSE! DÜNGER FÜR LANDPFLANZEN SIND EBENFALLS UNGEEIGNET, DA  SOLCHE DÜNGER INHALTSSTOFFE ENTHALTEN, DIE ALGENWACHSTUMSFÖRDERND SIND!